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Ästhetische Zahnheilkunde

Nicht immer sind Zähne so wie wir sie gerne hätten. Um die natürliche Zahnsubstanz zu schonen, kann man heute statt durch Aufhellen naturidentische Ergebnisse erzielen. Aber auch der Verlust von Zahnsubstanz durch zu starkes Abnutzen kann durch Aufbauten wiederhergestellt werden. Nicht immer ist dazu die Überkronung des ganzen Zahnes nötig: Mit Hilfe von Veneers, Verblendschalen, lassen sich kleinere Verluste von Zahnsubstanz bei Schonung des Zahnes ausgleichen.

Elektrometrische Längenstimmung

In meiner Praxis habe ich eine elektrometrische Längenbestimmung eingeführt, um im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlung eine exakte Position des Füllmaterials im Wurzelkanal festzulegen. So reduziere ich die Anzahl der sonst auf konventionellem Weg notwendigen Röntgenaufnahmen.

Endodontie

Endodontie bedeutet „das Innere des Zahnes betreffend“. Meist ist damit eine Wurzelkanalbehandlung gemeint. Ist ein Zahn durch Karies so stark geschädigt, dass das Innere, die Pulpa (auch häufig als Nerv bezeichnet), die feine Äderchen und Nervenkanäle enthält, entfernt werden muss, wird eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt. Damit beginnt eine Behandlung, die - immer unter einer Betäubung durchgeführt - schmerzlos vor sich gehen kann. Ziel ist es, den Zahn zu erhalten. Mit feinen Instrumenten wird das Innere gereinigt und mit Hilfe von Spüllösungen desinfiziert. Durch die elektrometrische Längenbestimmung wird die Länge des Kanals bestimmt. Ein Verschluss des Kanals erfolgt durch einen oder mehrere genormte Wurzelkanalstifte aus Guttapercha und einem Versiegler. Anschließend werden der Kanal und der Zahn wieder mit einem Kompositmaterial verschlossen. Nach einer Röntgenkontrolle sollte der Zahn etwa drei Monate beobachtet werden. Dann wird erneut durch eine röntgenologische Kontrolle festgestellt, ob ein Heilungserfolg eingetreten ist. Danach kann der Zahn z.B. mit einer Krone versorgt werden.

Implantate

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kiefer eingesetzt werden. Wenn Zähne ersetzt werden müssen, weil sie stark zerstört oder nicht angelegt sind, kommen heute immer öfter Implantate zum Einsatz. Der Vorteil ist, dass die Nachbarzähne nicht mit einbezogen werden müssen und ein echter Ersatz möglich ist. Prinzipiell kann man jeden Zahn ersetzen. Voraussetzung ist eine gute Knochenbeschaffenheit und eine gute Mundhygiene. Heute sind Implantate so ausgereift und sicher, daß sie einen gleichwertigen Stand gegenüber dem konventionellen Zahnersatz haben. Eine Entscheidung für ein Implantat setzt eine exakte Untersuchung voraus.

Kofferdam

Um möglichst völlig trocken zu arbeiten, ist es in bestimmten Fällen nötig, einen Abschluss des Zahnes gegen die Mundhöhle zu erreichen. Dies geschieht in der Regel mit Watterollen und dem gezielten Absaugen. Trotzdem kann es erforderlich sein, mit Hilfe eines Spanngummis den Zahn (oder gleich mehrere Zähne) zu isolieren. Bei der Wurzelkanalbehandlung ist eine Isolierung fast immer erforderlich. Dadurch wird gewährleistet, dass der zu behandelnde Bereich nicht nur trocken, sondern auch frei von Keimen aus der Mundhöhle gehalten wird.

Parodontalbehandlung

Parodont bedeutet „neben oder nahe dem Zahn liegend“.
Die Ursachen einer Erkrankung des Zahnfleisches sind vielfältig - der häufigste Grund ist die Besiedelung der Zahn- und Wurzeloberflächen durch Beläge. Diese sind mit Topfstein vergleichbar - ähnlich rau und schwer zu entfernen. Erste Hinweise auf eine Parodontitis sind Blutungen des Zahnfleisches beim Zähneputzen, im fortgeschrittenen Stadium auch Zahnbeweglichkeiten. Die Diagnose, d.h. das Feststellen einer Erkrankung, der Parodontitis (oft auch als Parodontose bezeichnet), ist die Voraussetzung, um gemeinsam etwas dagegen zu unternehmen zu können. Eine intensive Zahnreinigung mit speziellen Instrumenten, z.B. kleinen Schabern oder einem Ultraschallreiniger läßt das Zahnfleisch häufig wieder gesunden, aber im Anschluß daran muß verhindert werden, daß sich die Taschen oder Nischen wieder mit Belägen füllen. Eine umfassende Parodontalbehandlung hängt vom Ausmaß und dem Befund ab.

Professionelle Zahnreinigung

Neben der Belagentstehung und der Zahnsteinbildung sind Anhaftungen an den Zähnen durch Gerbstoffe, die in Kaffee, Tee oder Rotwein enthalten sind, vorzufinden. Bei Rauchern bilden sich häufig schneller Beläge. Auch können schwer zugängliche Bereiche an Füllungen oder Kronen und Zahnersatz für eine neue Belagbildung verantwortlich sein. Ziel einer professionellen Zahnreinigung ist es, diese Beläge von den Zähnen zu entfernen. Dies kann zum Einen mit einem Handinstrument geschehen, zum Anderen mit einem Pulverstrahl. Im Anschluss daran werden die Oberflächen und Zahnzwischenräume mit einer speziellen Paste poliert. So wird einer raschen neuen Belagbildung vorgebeugt.

Prophylaxe

Die Vorbeugung ist in jedem Fall die beste Möglichkeit, einen Zahn zu erhalten. Deshalb biete ich jedem Patienten eine Prophylaxe an. Diese kann Bestandteil einer professionellen Zahnreinigung sein. Es bedeutet, daß nach einer zahnärztlichen Untersuchung eine Aufklärung über mögliche Risiken erfolgt und gemeinsam Lösungen für eventuelle Probleme gesucht werden: So werden meine Mitarbeiterinnen und ich bemüht sein, Ihnen Tipps für die häusliche Mundhygiene zu geben und - wenn Sie dieses wünschen - auch einen Übungserfolg dokumentieren, um eine Verbesserung zu erkennen. Für Patienten bis zum Erreichen des vollendeten 18. Lebensjahres ist die Prophylaxe eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Reinigung

In einer Zahnarztpraxis ist eine wesentliche Maßnahme das Vor- und Nachbereiten der Instrumente. Ich habe mich für eine effiziente Aufbereitung und Reinigung der Instrumente entschieden: Es werden alle Instrumente, die mit der Mundhöhle des Patienten in Berührung kommen, entweder nur einmal benutzt, oder maschinell in einem Thermodesinfektor gereinigt und anschließend sterilisiert. Die maschinelle Reinigung stellt ein sehr gut geeignetes Verfahren dar. Garantiert es doch ein gleichbleibendes Ergebnis und sichert den Schutz meiner Mitarbeiterinnen. Das ist mehr als die derzeit gültigen Richtlinien für den Bereich der Zahnmedizin vorschreiben. Letztlich dient es auch Ihrem Schutz.

Zahnerhaltung

Der Erhalt unserer natürlichen Zahnsubstanz ist das primäre Ziel meiner Tätigkeit. Dazu gehören zum Einen die regelmäßige Kontrolle, die Prophylaxe und die professionelle Zahnreinigung. Zum Anderen aber auch eine möglichst zahnschonende Füllungstherapie. Nicht immer lässt sich eine Karies vollständig verhindern. Kommt es dann zu einer Lochbildung, der Kavitation, ist eine Entfernung der kariösen Substanz notwendig. Der entstehende Defekt muss mit einem geeigneten Material gefüllt werden. Hier stehen mehrere Präparate zur Verfügung:
Zum Einen die Komposit-Füllung: Diese bietet ein zahnfarbenes Aussehen, gute Polierbarkeit und damit auch gute Hygienefähigkeit. Außerdem bieten Komposite die Möglichkeit, sehr kleine Defekte zahnsubstanzschonend zu versorgen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Keramiken einzusetzen. Diese werden in einem zahntechnischen Labor hergestellt. Keramiken sind sehr haltbar, erfordern jedoch häufig eine bestimmte Mindeststärke.
Das früher noch sehr verbreitete Gold wird heute weniger eingesetzt, ist aber sehr beständig. Etwas umstritten ist die Amalgamfüllung trotz der unwidersprochenen Langlebigkeit und guten Hygienefähigkeit: Dentalamalgame enthalten etwa zur Hälfte Silber und Quecksilber. Untersuchungen (unter anderem eine sehr groß angelegte Studie des niedersächsischen Umweltministeriums aus dem Jahr 1993) haben bislang keinen Hinweis auf ein krankheitsauslösendes Potential von Amalgamen gegeben. Trotzdem setze ich in meiner Praxis sehr wenige Amalgamfüllungen ein. Bei Kindern und Schwangeren wird Amalgam nicht verwendet.

Zahnersatz

Kommt es zum Verlust eines Zahnes durch Karies oder eine Parodontitis, sollte der Zahn grundsätzlich ersetzt werden. Zähne sind neben der Zerkleinerung der Speise auch wichtig für die Abstützung der Kiefergelenke. Außerdem erfüllen Sie eine Stützfunktion der Gesichtsmuskulatur, die wiederum ein Ausdruck der Persönlichkeit und des Aussehens ist.
Eine Planung für Zahnersatz setzt die Erfassung des Gebißzustandes voraus. Erforderlich ist eine genaue Untersuchung der Zähne und eine exakte Planung, die möglichst auch den weiteren Verlauf einbeziehen sollte. Meist bedarf es zweier Sitzungen: Zum Einen die Befunderhebung und zum Anderen zur Planung und Erörterung der Therapieplanung anhand von Beispielen. Ob ein festsitzender Zahnersatz möglich ist, z.B. eine Krone oder Brücke, oder ob ein Teilzahnersatz oder ein Implantat geplant werden soll, lässt sich dann diskutieren. Dafür nehme ich mir Zeit.