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Endodontie

Endodontie bedeutet „das Innere des Zahnes betreffend“. Meist ist damit eine Wurzelkanalbehandlung gemeint. Ist ein Zahn durch Karies so stark geschädigt, dass das Innere, die Pulpa (auch häufig als Nerv bezeichnet), die feine Äderchen und Nervenkanäle enthält, entfernt werden muss, wird eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt. Damit beginnt eine Behandlung, die - immer unter einer Betäubung durchgeführt - schmerzlos vor sich gehen kann. Ziel ist es, den Zahn zu erhalten. Mit feinen Instrumenten wird das Innere gereinigt und mit Hilfe von Spüllösungen desinfiziert. Durch die elektrometrische Längenbestimmung wird die Länge des Kanals bestimmt. Ein Verschluss des Kanals erfolgt durch einen oder mehrere genormte Wurzelkanalstifte aus Guttapercha und einem Versiegler. Anschließend werden der Kanal und der Zahn wieder mit einem Kompositmaterial verschlossen. Nach einer Röntgenkontrolle sollte der Zahn etwa drei Monate beobachtet werden. Dann wird erneut durch eine röntgenologische Kontrolle festgestellt, ob ein Heilungserfolg eingetreten ist. Danach kann der Zahn z.B. mit einer Krone versorgt werden.