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Zahnerhaltung

Der Erhalt unserer natürlichen Zahnsubstanz ist das primäre Ziel meiner Tätigkeit. Dazu gehören zum Einen die regelmäßige Kontrolle, die Prophylaxe und die professionelle Zahnreinigung. Zum Anderen aber auch eine möglichst zahnschonende Füllungstherapie. Nicht immer lässt sich eine Karies vollständig verhindern. Kommt es dann zu einer Lochbildung, der Kavitation, ist eine Entfernung der kariösen Substanz notwendig. Der entstehende Defekt muss mit einem geeigneten Material gefüllt werden. Hier stehen mehrere Präparate zur Verfügung:
Zum Einen die Komposit-Füllung: Diese bietet ein zahnfarbenes Aussehen, gute Polierbarkeit und damit auch gute Hygienefähigkeit. Außerdem bieten Komposite die Möglichkeit, sehr kleine Defekte zahnsubstanzschonend zu versorgen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Keramiken einzusetzen. Diese werden in einem zahntechnischen Labor hergestellt. Keramiken sind sehr haltbar, erfordern jedoch häufig eine bestimmte Mindeststärke.
Das früher noch sehr verbreitete Gold wird heute weniger eingesetzt, ist aber sehr beständig. Etwas umstritten ist die Amalgamfüllung trotz der unwidersprochenen Langlebigkeit und guten Hygienefähigkeit: Dentalamalgame enthalten etwa zur Hälfte Silber und Quecksilber. Untersuchungen (unter anderem eine sehr groß angelegte Studie des niedersächsischen Umweltministeriums aus dem Jahr 1993) haben bislang keinen Hinweis auf ein krankheitsauslösendes Potential von Amalgamen gegeben. Trotzdem setze ich in meiner Praxis sehr wenige Amalgamfüllungen ein. Bei Kindern und Schwangeren wird Amalgam nicht verwendet.